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Die Wasserwacht
im KV Muldental hat
2 Ortsgruppen:

Ortsgruppe Wurzen

Ortsgruppe Grimma

Ansprechpartner

Anmeldung für den Schwimmkurs in Wurzen

Frau
Ramona Schulze
Tel: 03425 89 66-10
r.schulze
@drkmuldental.de

W.-Rathenau-Str. 1
04808 Wurzen

DRK vor Ort

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Wasserwacht

Ein Krampf im Bein, ein Sturz von einem Schiff, ein Unfall mit dem Surfbrett. Ob im Schwimmbad, im See oder auf dem Meer. Es gibt viele Situationen, die beim Schwimmen und im Wassersport lebensbedrohlich werden können. Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes rettet jedes Jahr rund 200 Menschenleben und leistet 50.000 Mal erste Hilfe.

In der Freizeit Leben retten

Wasserwacht-Logo auf einer Fahne
Foto: C. Uhl / keine Rechteübertragung

Die rund 75.000 aktiven Mitglieder der Wasserwacht arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit daran, dass der Wassersport in Deutschland sicherer wird und immer weniger Menschen im Wasser verunglücken.

An hunderten von Wachstationen bewachen sie Schwimmbäder und Gewässer, retten Menschen in Not vor dem Ertrinken und leisten erste Hilfe. Auch größere Veranstaltungen am Wasser, wie Ruder- und Segelregatten, werden durch die Helfer der Wasserwacht abgesichert.

Wo Rettungsschwimmer alleine nicht mehr ausreichen, ist die Wasserwacht mit Booten, Hubschraubern und gegebenenfalls Rettungstauchern zur Stelle. Mit Schwimmkursen sorgen sie dafür, dass sich immer mehr Menschen sicher im Wasser bewegen. Gleichzeitig ist die Wasserwacht im Umweltschutz aktiv und säubert Ufer, Flüsse und Seen von Verunreinigungen.

Winter Tipp: Eisflächen bergen besondere Gefahren

Eisflächen zugefrorener Gewässer üben auf viele Menschen eine hohe Anziehungskraft aus und werden gern für vielfältige wintersportliche Aktivitäten genutzt.
Die Wasserretter des DRK Kreisverbandes Muldental e.V. rufen zur Vorsicht auf, denn die Tragkraft des Eises ist oft trügerisch. Aufgrund von Strömungen, warmen Abwasser- oder Industriezuflüssen oder wegen wechselnden Wasserstandes kann das Eis unterschiedlich dick sein, erklärt die DRK Wasserwacht in Wurzen.
Hinweisschilder, die vor solchen Gefahren warnen, müssen unbedingt ernst genommen werden. Eltern und Lehrer sollten vor allem Kinder über die Gefahren des Eises aufklären und ihnen das richtige Verhalten erklären.
Wer selbst ins Eis einbricht, sollte Ruhe bewahren. Unter allen Umständen ist zu vermeiden unter die Eisdecke zu geraten, etwa indem der Betroffene schnell seine Arme ausstreckt. Wichtig ist es zudem, um Hilfe zu rufen, sich so wenig wie möglich zu bewegen und sich nicht auszuziehen. Indem sich der Eingebrochene vorsichtig auf dem Bauch oder Rücken liegend flach auf die Eisfläche schiebt, kann er langsam zum Ufer kriechen. Wenn die Eisfläche zu dünn ist, muss das Eis bis zum Ufer behutsam abgebrochen werden.
Wer einen Eisunfall beobachtet, muss den Hilferuf sofort weitergeben und so schnell wie möglich die Rettung organisieren. Unter der Notrufnummer 112 werden Rettungsdienst und Notarzt angefordert. Ersthelfer sollten dem Betroffenen Mut zusprechen und ihn zum Durchhalten animieren. Durch die starke Unterkühlung kann sich der Eingebrochene schwerer bewegen, er droht zu erfrieren und zu ertrinken.
Um Eingebrochene zu retten, können verschiedene Hilfsmittel aus der Umgebung verwendet werden, z.B. Eisleitern, Rettungsstangen, Bretter, Bänke, Äste oder Seile.
Ein Retter darf sich niemals stehend der Einbruchstelle nähern und sollte sich immer durch einen zweiten Helfer mit einer Leine oder notfalls mit den Händen absichern lassen. Dabei darf dem Eingebrochenen auf keinen Fall die Hand gereicht werden, sondern es sollten immer Hilfsmittel verwendet werden, die im Ernstfall losgelassen werden können.
Nach der Rettung aus dem Wasser muss der Verunglückte sofort in einen mäßig beheizten Raum gebracht, entkleidet und mit trockenen Decken eingewickelt werden. Um sich auch von innen aufzuwärmen, sollte er etwas Warmes trinken. Alkohol sollte nicht beigemischt werden, da er das Gegenteil bewirkt. Nach einem Eisunfall benötigen Eingebrochene dringend medizinische Hilfe durch Notarzt und Rettungsdienst und müssen im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht werden.